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Einladung der Dorffreunde Nordbögge: Helinet stellt sich der Kritik

Der Telefon- und Internetanbieter Helinet war in Nordbögge zuletzt nicht wohlgelitten. Nun stellt sich Geschäftsführer Dr. Thomas Vollert der Kritik.

Bönen – In einer Bürgerversammlung der Dorffreunde wird sich die Helinet GmbH der Kritik ihrer Nordbögger Kundschaft an den schwachen Internetanschlüssen stellen – und nach den Hoffnungen der Vorsitzenden Doris Cyplik Lösungen anbieten. Die Veranstaltung beginnt am Montag, 8. November, um 18 Uhr im Bonhoeffer-Haus an der Hermannstraße und ist öffentlich.

Dorffreunde sehen sich verpflichtet

In ihrer Jahreshauptversammlung vor knapp zwei Monaten hatten es sich die Dorffreunde zur Aufgabe gemacht, den Frust über die kuriosen hitzebedingten Ausfälle der Telekommunikation wie die Unzufriedenheit über die Leitungskapazitäten zu bündeln und eine Erörterung mit dem Anbieter zu organisieren. In der Pflicht sehen die Akteure den Verein schon aus der Historie, weil die Dorffreunde bei der Nachfragebündelung für den Netzausbau die Kooperation mit der Helinet nach Kräften unterstützt haben.

Hoffnung auf Lösungen

Im Umkehrschluss sehen die Vorsitzende und zugleich Ortsvorsteherin Doris Cyplik das Tochterunternehmen regionaler Stadtwerke auch in der Pflicht, die damaligen Versprechen bezüglich der Bandbreite auch einzulösen. Statt der 16 Mbit soll oft nur die Hälfte verfügbar sein. Öffentlich gestellte Fragen zu Kulanzregelungen bei den beklagten Ausfällen oder Rechnungsabschlägen hat die Helinet noch nicht beantwortet. Auch musste sich im Sommer erst Bürgermeister Stephan Rotering einschalten, um Bewegung in die Angelegenheit zu bringen.

Gemeinde und BBB mit am Tisch

Nun hat sich aber der Geschäftsführer Dr. Thomas Vollert persönlich zur Veranstaltung angekündigt, was die Chance auf klare Ansagen von oberster Stelle eröffnet. Auch Prokurist Matthias Pomplun, seinerzeit für die Akquise in Nordbögge verantwortlich (und ein Bönener Junge) wird auf dem Podium erwartet. Dazu der Leiter der Bauabteilung im Rathaus, Robert Eisler, und ein Vertreter des Eigenbetriebes Breitband, mit dem Bönen, Bergkamen und Kamen gemeinsam die Erschließung unterversorgter Wohngebiete (weiße Flecken) nach Maßgabe der gewährten Bundesförderung angehen.

Quelle: wa-online.de

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