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Nordbögger treffen sich unter dem Maibaum

Doris Cyplik schmückte den Maibaum vom Drehleiterkorb aus.
© Körtling

Bönen – Ihren „Job“ erledigte Ortsvorsteherin Doris Cyplik am Montagabend souverän. „Ich bin bereits zum 16. Mal hier oben, und es ist genauso schön wie am Anfang“, sagte sie, als sie mit dem Korb des Feuerwehr-Leiterwagens hoch zur Spitze des Maibaums gefahren wurde. Das Maifest vor der Feuerwache nutzte die Nordbögger zum Feiern, diesmal aber auch, um über Probleme zu sprechen.

Wenn in Nordbögge gefeiert wird, dann fassen alle mit an. Und so war es auch am Montagabend: Der Männergesangverein brachte mit Akkordeonbegleitung einige Lieder zu Gehör, in die dank der Lautsprecherübertragung alle einstimmten. Dann übernahm der Spielmannszug Bönen-Nordbögge die musikalische Begleitung.

Auch die anderen Vereine, von den Kaninchenzüchtern über die Schützen, die Siedlergemeinschaft und den VfK bis hin zur Feuerwehr, den Kyffhäusern und dem Reit- und Fahrverein, brachten sich ein. Geholfen wurde am Grill oder Getränkestand, beim Auf- und Abbau oder dem Verkauf der Wertmarken. Die fleißigen Helfer wechselten sich bei den Aufgaben aber ab, sodass alle mitfeiern konnten.

Einen besonderen Dank sprach Doris Cyplik noch einem Trio der Feuerwehr aus: Dirk Brandt, Horst Kilmer und Ronny Schreiber hatten im Vorfeld den massiven Maibaum komplett gereinigt.

Anwohner sammeln Unterschriften für eine Verkehrsberuhigung

Neben dem Gemeinschaftserlebnis wurde an diesem Tag aber auch für ein wichtiges Anliegen geworben. Direkt am Wertmarkenverkauf lag ein Schreiben mit einer Unterschriftenliste aus. Damit wollen die Nordbögger auf Landrat Michael Makiolla einwirken, um eine Verkehrsberuhigung der Ortsdurchfahrt zu erreichen. „Es ist mit den Jahren immer schlimmer geworden“, sagte Doris Cyplik. Sowohl der anhaltende Lkw-Verkehr, als auch die Autorennen, die von einigen Verantwortungslosen Rasern ab 19 Uhr durchgeführt würden, seien ein zunehmendes Ärgernis.

Es habe sogar schon Verkehrszählungen gegeben, welche die steigende Belastung nachwiesen. Dennoch erkläre die Verwaltung stets, alles sei im Rahmen und keine weiteren Maßnahmen erforderlich, so die Ortsvorsteherin. Um doch noch etwas zu bewirken, wollen sich die Dorfbewohner nun direkt an Michael Makiolla wenden.

Autor
Peter Körtling – WA
Quelle: wa.de / Lokales Bönen

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