Nordbögge Nordböggeein Dorf lebt!

Bonhoeffer-Haus

Eine besondere Bedeutung hatte das Jahr 1961 für die Gemeindemitglieder in Nordbögge. Im September wurde der Kirchenbauverein e.V. Nordbögge gegründet. Infolge des Baus neuer Siedlungen und des Zuzugs vieler Bürger nach Nordbögge war nach dem Kriegsende die Zahl der evangelischen Christen dort stark angestiegen. Ihren kirchlichen Belangen sollte darum noch mehr Beachtung und Unterstützung zuteilwerden. Der Weg nach Altenbögge konnte ihnen vielleicht zum sonntäglichen Gottesdienst, nicht aber zu den übrigen Veranstaltungen kirchlicher Gemeindekreise auf die Dauer zugemutet werden. Seit 1954/55 hatte Nordbögge zwar seine „Arche" – aber diese Baracke war nur eine Behelfslösung für kurze Zeit. In den folgenden Jahren befasste sich das Presbyterium wiederholt mit diesem Problem. Am 29. Juli 1960 kaufte die Kirchengemeinde endlich ein 5.000 Quadratmeter großes Gelände an der Hubertstraße in Nordbögge, um hier ein Gemeindezentrum zu schaffen.

Die Planung für das Gemeindezentrum Nordbögge dauerte, bis sie 1969 so weit gediehen war, dass mit dem Bau begonnen werden konnte. Die Grundsteinlegung fand am 08.02.1969 und die Einweihung am 21.12.1969 statt. Das Haus erhielt den Namen „Dietrich-Bonhoeffer-Haus". Es wird auch als „Gemeindehaus Nordbögge" bezeichnet und ist mittlerweile neben der kirchlichen Nutzung zum Dorfgemeinschaftshaus geworden.

Das Bonhoeffer-Haus in Nordbögge
Das Bonhoeffer-Haus in Nordbögge
Das Bonhoeffer-Haus im Jahr 1969
Bonhoeffer-Haus im Jahr 1969
Zur eigenen Website des Fördervereins Bonhoeffer-Haus Nordbögge e.V. mit der Geschichte des Hauses im Detail.